Ein Mann mit Charakter

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  • P-0292
  • Saalplan, Ransbach-Baumbach
  • Saalplan Wetzlar
  • Ein Mann mit Charakter – das ist Bäckermeister Heinrich Hinzpeter. Deshalb hat er, als sein... mehr
    Produktinformationen "Ein Mann mit Charakter"

    Ein Mann mit Charakter – das ist Bäckermeister Heinrich Hinzpeter. Deshalb hat er, als sein ehrloser Bruder nach Amerika ausgebüxt ist, dessen schwangere Braut geheiratet. Die Ehe wurde allerdings vor sieben Jahren geschieden. Nun kündigt der Bruder aus Brooklyn seinen Besuch an. Er möchte seine Ehemalige wiedersehen. Heinrich Hinzpeter stürzt sein Kommen in große Verlegenheit. Denn dann wird Tochter Gisela erfahren, wer ihr richtiger Vater ist. Eine Schmach für einen Mann von Charakter. Und es droht weitere Schande! Denn Gisela kündigt an, den Finanzbeamten Teufel zu heiraten – und das, wo Hinzpeter sie bereits seinem Bäckergesellen Kröpelin versprochen hat. Und ein einmal gegebenes Versprechen zu brechen? Unvorstellbar für einen Mann mit Charakter!. Gut, dass es noch Oma Dora gibt. Die entwirrt am Ende der turbulenten Komödie das ganze Kuddelmuddel -  tatkräftig, diplomatisch und natürlich herrlich schlitzohrig!

    Kritiken
     ... Jede Menge Lacher! ... Ein Lustspiel-Knüller! (MOPO)

    ... köstliche zwei Stunden! Das Publikum schwärmt ... vom 'tollen Ensemble' und dem 'tollen Abend'. (NDR 90,3)

     Pralles Bühnenleben ist hier garantiert! Mopo am Sonntag

    Der Autor
    Friedrich Wilhelm Wroost, der sich später den Vornamen Wilfried gab, wurde am 13. September 1889 mitten in St. Pauli als Sohn eines Schiffbauers geboren. Hier wuchs er in dem Milieu auf, das später die Grundlage für sein schriftstellerisches Schaffen wurde. Hier lernte er die Menschen kennen, die ihm die treffende Zeichnung seiner Charaktere ermöglichen sollten.

    Seine enge Beziehung zum Theater hat Wroost später auf ein Schlüsselerlebnis zurückgeführt: „Ich bekam ein Taschengeld von 50 Pfennigen und wanderte eines Abends die Königstraße in Altona hinauf. Da sah ich eine ungeheure Menschenmenge vor dem Altonaer Stadttheater stehen. Auf meine Frage erfuhr ich, dass Faust II gespielt würde und dass man auch einen Platz für 50 Pfennig erhalten konnte. Wenige Augenblicke später stand ich auf der Galerie und erlebte meinen ersten Theaterbesuch, der mir bis auf den heutigen Tag unvergesslich geblieben ist.“ Das Theater hatte ihn gepackt und sollte ihn nicht mehr loslassen. Schon während seiner Lehrzeit als Schiffbauer bei Blohm & Voss fand man in seiner Werkzeugkiste auch immer wieder Theaterstücke.  (...)

    Als Wroost 1950 wieder nach Hamburg zog, knüpfte er an seine Arbeit der Zwanziger Jahre an und schrieb wieder Komödien, Schwänke und Possen. Bis zu seinem Tode am 14. September 1959 sollte kein Jahr vergehen, in dem nicht mindesten ein neues Stück von ihm uraufgeführt wurde, oft waren es zwei, 1957 sogar vier.

    Aus: Programmheft Ohnsorg-Theater

    Heidi Mahler
    Heidi Mahler ist eine echte Hamburger Deern. Die Tochter des Schauspielers, Regisseurs und langjährigen Ohnsorg-Theater-Chefs Hans Mahler und der Schauspielerin Hei­di Kabel studierte an der renommierten Staatlichen Schauspielschule ihrer Hei­matstadt bei Lehrern wie Eduard Marks, Rolf Nagel und Hermann Lenschau. Nach Abschluss ihrer Ausbildung spielte sie ab 1963 am Ohnsorg-Theater im klassischen Repertoire die jungen Mädchen. Aber auch große Charakterrollen wie das stumme Vergewaltigungsopfer  in „Johnny Belinda“ oder die Marthe Schwertlein im plattdeutschen „Faust“.

    In den 80er Jahren holte Rudolf Noelte die Schauspielerin als Liese Bänsch in seine berühmte Inszenierung des „Michael Kramer“ am Hamburger Thalia Theater und später noch einmal als Mascha in Tschechows „Drei Schwestern“ nach Bonn.

    1984 verließ Heidi Mahler das Ensemble des Ohnsorg-Theaters. Auf großen Tourneen spielte sie zum Beispiel in „Minna von Barnhelm“, in Hofmannsthals „Jedermann“ sowie zusammen mit Peter Fricke in Ayck­bourns „Tischmanieren“ und in zahlreichen weiteren Produktionen. Immer wieder auch stand sie als Gast auf der Bühne des Ohnsorg-Theaters, so als von Publikum und Presse einhellig gefeierte „Mudder Mews“ und  als „Lotte Kellermann“ in der niederdeutschen Fassung der Ehekomödie „Frühstück bei Kellermanns“.

    Außerdem wirkte Heidi Mahler in zahlreichen Fernsehproduktionen mit.

    Seit 1986 ist die Schauspielerin mit dem Regisseur und Autor Michael Koch verheiratet. Ihre knappe Freizeit genießt Heidi Mahler am liebsten auf ihrem Bauernhof in der Eifel.

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